Rezension "Vier Farben der Magie" von V.E. Schwab

Bibliografische Daten

Titel: Vier Farben der Magie

Autor: V.E. Schwab

Reihe: London Trilogie 1

Sprache: Deutsch

Verlag: Fischer TOR
ISBN: 9783596296323

Genre: Fantasy 14+

 

Kaufen?



Rezension

Zum Inhalt

Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weissen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen aussergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm ...

 

Persönliche Meinung

Ich gebe zu, dass ich wahrscheinlich nur enttäuscht bin, weil meine Erwartungen RIESIG waren. Nein wirklich, ich hatte mir soo viel von diesem Buch erwartet, weil alle, wirklich alle die Reihe so in den Himmel gelobt haben.

 

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, da mir der Schreibstil im ersten Kapitel besser gefallen hat, als im deutschen.

 

Leider hatte ich hier wieder das gleiche Problem wie schon mit „This savage Song“ von der Autorin. Es ist nicht wirklich langweilig, aber es passiert irgendwie auch nicht soo viel und geht nur langsam voran und eine wirkliche Handlung.. oder eher eine wirklich originelle Handlung, hat es nicht. Kell und Lila lernen sich kennen und finden diesen schwarzen Stein und wollen den zurück ins schwarze London bringen umso grosses Unheil abzuhalten. Einziger weg dorthin? Durch die verschiedenen Londons zu reisen. Das klappt ganz einfach und am Schluss gibt es noch einen Showdown und das wars dann auch… worldbuilding? Nicht vorhanden, Charakter Entwicklung? Nicht vorhanden. Liebesgeschichte? Nicht vorhanden.

 

Die Idee mit den vier London finde ich SUPER!! Leider wurde mir dann zu wenig erklärt und gezeigt. Das einzige was ich wirklich gemerkt habe, ist das in Kells London, dass nach Rosen durftet, englisch die Sprache der adeligen ist. Von Highfantasy erwarte ich hier einfach eine komplexere Welt oder zumindest mehr davon in der Geschichte. (sehr gutes Beispiel ist hier Nevernight von Jay Kristoff)

 

Die Charaktere fand ich zwar sehr angenehm. Die starke Taschendiebin Lila, die ein bisschen Magie in sich trägt, der Antari Kell dessen Vergangenheit noch unbekannt ist und der durch die Welten reisen kann und einen extrem tollen Mantel hat und viele weitere Charaktere, die zwar allesamt etwas zu wenig vorkamen aber keineswegs flach waren.

 

Ob es nun gut oder schlecht ist, dass es keine Liebesgeschichte gibt (bis jetzt) darüber lässt sich ja streiten. Dass die beiden sich aber mögen, das ist klar. Mich persönlich stört es aber, wenn man dieses knistern nicht so spürt.

 

Auf jeden Fall werde ich weiterlesen und ich hoffe die Reihe kann mich doch noch überzeugen.

 

Fazit:  ich bin leider etwas enttäuscht….


Bücher 3,5/5


Kommentar schreiben

Kommentare: 0